Willkommen beim Appelhans Verlag -
einem der traditionsreichsten Braunschweiger Verlage mit einer 270-jährigen Geschichte. Der Buchverlag widmet sich der modernen, facettenreichen Kultur der Region und spiegelt in seinen Veröffentlichungen zugleich das historische Vermächtnis wider.

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160 Tage weht die rote Fahne
160 Tage weht die rote Fahne
Die Revolution in Braunschweig 1918/1919
Am 8. November 1918 fegte eine Massenbewegung aus Soldaten und Arbeitern das alte System hinweg. Die folgenden hundertsechzig Tage bis zum Einmarsch der Maercker - Truppen am 17. April 1919 zählen zu den bewegtesten der neueren Braunschweiger Geschichte. Der Historiker Hans-Ulrich Ludewig beschreibt die revolutionäre Aufbruchsstimmung der Novembertage und die hochfliegenden Zukunftspläne der politischen Akteure. Lang erprobte Aktionsformen wie Demonstrationen, Massen-versammlungen und Streiks prägten das Revolutionsgeschehen. Der Alltag der Menschen in der Umbruchzeit nach dem Ersten Weltkrieg wurde durch praktische Sorgen und Ängsten geprägt, begleitet von einer breiten Politisierung. Der Weg von der im November proklamierten sozialistischen Republik zur parlamentarischen Demokratie war in Braunschweig holprig. Dabei stand der Schlossplatz stets im Mittelpunkt des aktuellen Geschehens. Hier wurde leidenschaftlich über die politische Zukunft des Landes gestritten. Trotz mancher Um- und Irrwege schlug auf diesem Platz die Geburtsstunde der Demokratie im Land Braunschweig.

Autor: Hans.Ulrich Ludewig
Preis: € 18.00

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Die Steigbügelhalter und ihr Lohn
Die Steigbügelhalter und ihr Lohn
Hitlers Einbürgerung in Braunschweig als Weichenstellung auf dem Weg zur Macht und die Modernisierung des Braunschweiger Landes
Das Werk Dies ist kein Buch über Hitler, sondern über dessen Steigbügelhalter in der braunschweigischen Provinz. Der Freistaat Braunschweig spielte eine kaum beachtete Rolle für den Aufstieg der NSDAP, als dort 1930 die erste Koalitionsregierung auf Landesebene zwischen bürgerlichen Parteien und NSDAP gebildet wurde. Sie lieferte den Hebel für Hitlers steile politische Karriere, die sich mit seiner Kandidatur zur Reichspräsidentenwahl im Frühjahr 1932 beschleunigte und ihn Ende Januar 1933 in die Reichskanzlei führte. Die Monate Januar/Februar 1932 markieren die Weichenstellung, ob und wie der staatenlose Hitler in Braunschweig die deutsche Staatsbürgerschaft erhält, um gegen Hindenburg zu kandidieren. Ferner geht es um die „kleine Machtergreifung“ in Braunschweig, die Radikalisierung und Ausschaltung der politischen Gegner und um den Lohn, den Hitlers Steigbügelhalter durch Beförderung oder Protektion und die Region von Wolfsburg bis Salzgitter in Form eines Modernisierungsschubs für den Dienst kassierten, den Land und Leute Hitler geleistet haben. Das Volkswagenwerk und die Stadt des KdF-Wagens (Wolfsburg) bzw. die Reichswerke und die „Hermann Göring-Stadt“ (Salzgitter-Lebenstedt) sind die prominentesten Beispiele. Der Berichtszeitraum reicht bis 1961, weil die Geschichte mit den Nachkriegsprozessen, den Entnazifizierungsverfahren und dem Beginn der wissenschaftlichen Aufarbeitung weiterging. Selbst hier spielte Braunschweig eine besondere Rolle, weil die alten Seilschaften diese zu beeinträchtigen suchten. Der Autor Dr. Ulrich Menzel ist emeritierter Professor für internationale Beziehungen und ehemaliger Leiter des Instituts für Sozialwissenschaften der TU Braunschweig. Autor einschlägiger Aufsätze und Bücher, darunter „Globalisierung versus Fragmentierung“ (1998) und „Die Ordnung der Welt“ (2015), beider bei Suhrkamp erschienen.

Autor: Urlich Menzel
Preis: € 34.80

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Hof und Regierungspraxis im Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel 1735
Hof und Regierungspraxis im Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel 1735
Quellenedition
Bei dem vorliegenden Band aus der Reihe des Braunschweigischen Geschichtsvereins zur Erforschung der Braunschweigischen Landesgeschichte handelt es sich um eine Quellenedition aus Beständen des Wolfenbütteler Staatsarchivs. Diese Quellenedition des Jahres 1735, einem Drei-Herzogs-Jahr im Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel, umfasst Gesetze und Verordnungen, Protokolle und Registereinträge, Denkschriften und Gutachten, Rechnungen und Inventare, sowie Korrespondenz und Tagebücher. Dieser Band stellt somit die Basis dar, um weiter Forschungsfragen zur frühzeitlichen Neugeschichte zu bearbeiten. Eine Verwandtschaftstafel von Herzog Karl I. zu Braunschweig-Lüneburg rundet das Werk ab.

Autor: Bearb. von Brage Bei der Wieden, Martin Fimpel, Isabelle Guerreau, Anton Pumpe und Silke Wagener-Fimpel, unter Mitwirkung von Gerhard Möller
Preis: € 38.00

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Jüdische Familien in Wolfenbüttel, Band II
Jüdische Familien in Wolfenbüttel, Band II
Der Schriftsteller Werner Ilberg
Dieses Buch dokumentiert die Tragik eines Mannes, der als Jude und Mitglied des Bundes proletarisch revolutionärer Schriftsteller in Berlin die Nationalsozialisten bekämpfte und nach der Befreiung vom Nationalsozialismus die totalitären Lebensverhältnisse in seinem Traumland DDR übersah. Eines Mannes, der während des 15-jährigen Exils in der Tschechoslowakei und in England immer bewusster Schriftsteller wurde und Kommunist. Eines Mannes, der der Partei gehorchte und 1947 nicht in die DDR zurückkehrte, sondern in seine Heimatstadt Wolfenbüttel mit dem Auftrag, hier den Sozialismus aufzubauen. Eines Mannes, der dann doch gegen den Willen seiner Kleinstadt-Genossen 1956 nach Ostberlin flüchtete. Eines Mannes, der dann schreiben und junge Autoren fördern konnte, in dem von der SED vorgegebenen Rahmen. Eines Mannes, der ein Stück deutscher Zeitgeschichte repräsentiert. Eines Mannes, dessen Leben verbunden war mit dem gesellschaftlichen und politischen Leben der Stadt Wolfenbüttel, in das Werner Ilberg im Jahr 1896 hineingeboren wurde. Jürgen Kumlehn, geb. 1945 in Söllingen im Landkreis Helmstedt, war nach Tätigkeiten im Elektrohandwerk mehr als 30 Jahre leitend in der Evangelischen Stiftung Neuerkerode tätig. Die nationalsozialistische Vergangenheit wurde während seiner Jugendzeit in Watenstedt, einem Dorf an der Zonengrenze, zu seinem Lebensthema. In Wolfenbüttel erforscht und dokumentiert er als Erinnerer die Zeit des Nationalsozialismus und vor allem die Geschichte der einstigen jüdischen Gemeinde.

Autor: Jürgen Kumlehn
Preis: € 19.80

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850 Jahre Braunschweiger Löwe
850 Jahre Braunschweiger Löwe
Dokumentation der Tagung am 10. und 11. März 2017
Beiheft zum Braunschweigischen Jahrbuch., Band 21 Das Löwenstandbild auf dem Burgplatz ist ein zentrales Symbol des braunschweigischen Selbstbewusstseins. Seine Errichtung durch Herzog Heinrich den Löwen (zwischen 1164 und 1176) wirft – ebenso wie die spätere Verwendung dieses Symbols – immer neue Fragen auf: Was wollte der Herzog demonstrieren? In welche Zusammenhänge gehört das Kunstwerk? Was waren die materiellen und technischen Voraussetzungen für einen derart anspruchsvollen Hohlguss? Wer hat die Plastik entworfen und ausgeführt? In welchem Verhältnis steht der Burglöwe zu den Herrschaftszeichen der welfischen Herzöge? In diesem Band werden alte und neue Antworten diskutiert, weitere Fragen gestellt und neue Horizonte des Verständnisses für dieses exzeptionelle Kunstwerk geöffnet.

Herausgeber: Brage Bei der Wieden, Jochen Luckhardt, Heike Pöppelmann
Preis: € 18.00

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Vom Leyhaus zur Sparkasse
Vom Leyhaus zur Sparkasse
Das öffentliche Bankwesen im Braunschweigischen Land
Das öffentliche Bankwesen im Braunschweiger Land weist eine 250-jährige Traditionslinie auf. Sie beginnt mit der Gründung eines Leyhauses durch Herzog Carl I. im Jahr 1765 und reicht bis zur heutigen Braunschweigischen Landessparkasse, einem Unternehmen der NORD/LB. Faszinierend ist diese Geschichte, weil sie mit der Entwicklung der Region Braunschweig vom Herzogtum über den Freistaat bis hin zum Lebens- und Wirtschaftsraum im heutigen Niedersachsen eng verbunden ist. Die Autoren des Sammelbandes haben höchst Interessantes über diesen Teil der braunschweigischen Landesgeschichte zutage gefördert. Insgesamt ein sehr lesenswertes, reich bebildertes und aufwändig gestaltetes Buch mit tiefen Einblicken in die deutsche Bankengeschichte. Mit Blick auf die aktuelle Diskussion um die Zukunft der Braunschweigischen Landessparkasse bietet der Sammelband unentbehrliches Hintergrundwissen.

Autor: Dr. Peter Albrecht, Prof. Dr. Lothar Hagebölling, Sebastian Knake, Dr. Andreas Kulhawy, Prof. Dr. Wolfgang Leschhorn, Dr. Harald Wixforth
Preis: € 38.00

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STUDIEN ZUR GESCHICHTE DER HERREN VON GITTELDE
STUDIEN ZUR GESCHICHTE DER HERREN VON GITTELDE
Band 19 der Reihe „Beihefte zum Braunschweigischen Jahrbuch“
Die Herren von Gittelde (12. bis 17. Jh.) gehörten dem niederen Adel im südlichen Niedersachsen an. Die Arbeit schlüsselt nicht allein die Genealogie und Besitzgeschichte dieser Familie auf, sondern geht auch auf eine Reihe weiterer Aspekte ein. So wird das Heiratsverhalten mit Fragen nach dem sozialen Umfeld verknüpft; das Konnubium wird unter der Fragestellung untersucht, inwieweit es zur Hebung des Sozialprestiges der Familie sowie zur Sicherung und Erweiterung ihres Besitzes beitrug. Die Studie zeigt weiterhin, wie sich die Beziehungen der Herren von Gittelde zu ihren welfischen Landesherren im Spätmittelalter und in der frühen Neuzeit gestalteten. Sie beantwortet Fragen nach den Funktionen, Aufgaben und Ämtern, die Familienmitglieder im Dienste ihres Landesherrn übernommen haben. Schließlich befasst sich die Abhandlung mit den weltlichen und geistlichen Ämtern und Karrieren der Angehörigen, die Indikatoren für das Sozialprestige einer Adelsfamilie waren. Insgesamt leistet diese Arbeit einen Beitrag zur Erforschung des niederen Adels in Südniedersachsen.

Autor: Hans-Joachim Winzer
Preis: € 24.00

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Die Porzellanmanufaktur Fürstenberg
Die Porzellanmanufaktur Fürstenberg
Gesamtkompendium (Band I - III) im exklusiven Schuber mit Porzellanplakette "Schloss Fürstenberg"

Herausgeber: Reihe Braunschweigisches Kunsthandwerk
Preis: € 169.00

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Die Porzellanmanufaktur Fürstenberg, Bd III
Die Porzellanmanufaktur Fürstenberg, Bd III
Von der Privatisierung der Manufaktur 1859 bis zur Gegenwart
Band III von Christian Lechelt aus der Reihe Braunschweigisches Kunsthandwerk behandelt die Zeit von der Privatisierung der Manufaktur im Jahr 1859 bis zur Gegenwart.

Autor: Christian Lechelt
Preis: € 98.00

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Von der Fastnacht zum Karneval im Braunschweiger Land
Von der Fastnacht zum Karneval im Braunschweiger Land
Der Braunschweiger Schoduvel ist ein Großereignis. Fast 250.000 Zuschauer feiern beim viertgrößten Karnevalsumzug Deutschlands Straßenkarneval. Wer steckt dahinter? Was passiert hinter den Kulissen?

Herausgeber: Komitee Braunschweiger Karneval g GmbH
Preis: € 19.80

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Herzog Heinrich Julius zu Braunschweig und Lüneburg (1564-1613)
Herzog Heinrich Julius zu Braunschweig und Lüneburg (1564-1613)
Politiker und Gelehrter mit europäischem Profil
Der Braunschweigische Geschichtsverein und die Herzog August Bibliothek veranstalteten aus Anlass seines 400. Todestages eine internationale Tagung, an der Wissenschaftler/innen aus Deutschland, Tschechien, den USA, Italien und Frankreich teilnahmen. Die Ergebnisse lassen deutlich das europäische Profil des Herzogs hervortreten. Sie werden im vorliegenden Band veröffentlicht.

Herausgeber: Braunschweigischer Geschichtsverein
Preis: € 29.00

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Täter, Opfer, Nutznießer
Täter, Opfer, Nutznießer
Beiträge zur Geschichte Braunschweigs im Nationalsozialismus, Band 2

Herausgeber: Arbeitskreis Andere Geschichte e.V., Braunschweig
Preis: € 12.80

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